Frühjahrsputz im Garten

So mancher mag sich nun fragen wieso ich einen „Frühjahresputz“ im Garten veranstalten will, aber wer selber gärtnert, der weiß was ich meine. Persönlich suche ich mir immer nettes Wetter aus, nicht zu warm oder zu kalt. Schön, wenn die Sonne scheint, da macht die Arbeit  gleich viel mehr Spaß.

Arbeitsmaterial

Ich nutze gerne offene Körbe, gerade am Teich sinnvoll, aber auch beim normalen Krauten, weil da dann doch eine Menge Erde wieder herausrieselt und nicht auf den Kompost bzw. in die Grünabfalltonne wandert. Für Laub nehme ich lieber einen geschlossenen Behälter, in dem Fall eine Garten-Tonne, die sich beim Nicht-Benutzen flach zusammenlegen lässt.
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Zudem ein paar Hilfsmittel wie den Laubpuster (unserer pustet und saugt nicht), Rechen, Harke, Spaten, Schaufel, Handschuhe, ein altes Handtuch um die Hände grob zu säubern , ein Kissen für die Knie (Moosgummi/Styropor) und ganz viel Mineralwasser zum trinken.

Womit beginnen?

Zuerst wird das Laub, heruntergefallene Zweige und auch Äste entfernt, Kieferzapfen und ähnliches, entweder mechanisch oder ihr nutzt den Laubpuster hierfür. Der hat übrigens auch den Vorteil, dass ihr sowohl unter den Hecken, als auch in schlecht zugänglichen Ecken mühelos das Laub weg bekommt. Alles ab in die Gartentonne, nicht dass der Wind euch alles wieder verteilt 😉 Als nächstes sind die alten Pflanzen dran. Ich lass die meisten ja über den Winter stehen, die sehen toll aus wenn Raureif oder Schnee liegt. Da wir aber jetzt langsam auf den Frühling zusteuern müssen die weg.

Nun kommt das unerwünschte Grün dran, auch Unkraut genannt. Ich persönlich halte nichts von Gift, also heißt es mit Hochdruck auf der Terrasse die Steine zu reinigen, die Fugen werden mit einem sogenannten Fugenkratzer von Moos und ähnlichen befreit. Im Sommer selber kann man das auch mit Essig machen (wenn die Sonne scheint und es sehr warm ist) oder alternativ mit einem Brenner das Kraut verbrennen. Ich mach das ja am liebsten auf dem Kiesweg bzw. auf dem gepflasterten Weg, da wühle ich dann nichts auf und ich hab dennoch eine gewisse Zeit meine Ruhe 😊

Die Möbel

Unsere Gartenmöbel stehen draußen, zwar überdacht aber dennoch draußen. Die müssen natürlich auch einmal gereinigt werden. Entweder mit dem Hochdruckreiniger oder mit etwas Spülmittel im Putzwasser. Am besten mit einem Mikrofasertuch, da braucht man nicht viel Putzen. Nun noch die Wege fegen und der erste Teil wäre geschafft! Ideal um jetzt einen Pflanzplan anzulegen ☺

Teichbesitzer

wissen, dass sie da noch ein bisschen mehr Arbeit haben. Auch da muss dann und wann mal bei den Pflanzen ausgedünnt werden. Wie ist das mit dem Wasser? Muss neues rein oder ein Teich Wasserklärer?  Ich hab ja Fische im Teich, also fällt da auch ne Menge „Dünger“ an . Empfehlenswert sind da, wie für das Aquarium auch, Teichbakterien. Am Besten in einen Zooladen oder einem guten Baumarkt mal beraten lassen.

Wir haben da im Frühjahr eine Art Mauer drum herum, denn sonst hab ich bald Quakkonzerte…. ☺

Als nächstes

kommt der Boden dran, der sollte einfach mal was gelockert werden. Gemüsebeete werden mit dem Spaten grob umgegraben und eventuelle Pflanzenreste werden entfernt. Das Aussieben mache ich, wenn überhaupt, erst kurz bevor ich pflanze bzw. aussähe.

Blumenbeete werden bei mir vorsichtig mit einer 3 Zinkigen Harke aufgelockert, aber Vorsicht, nicht die Wurzeln der Pflanzen beschädigen.

Nun dürfte euer Garten schon recht fit sein, wer einen Komposthaufen hat wendet den vielleicht schon mal und trennt die Erde vom Rest.

Leider findet sich bei solchen Aktionen immer der eine oder andere Schaden: Trittplatten, die kippeln, Begrenzungen, die nichts mehr begrenzen und auch Zäune, die einer Reparatur bedürfen. Gut wer das selber machen kann – allen anderen empfehle ich Nachbarschaftshilfe oder einen Fachmann. Langes Warten verschlimmert das ganze bekanntlich – also am besten sofort ausbessern.

Fertig & Zufrieden?

Ihr seid jetzt soweit fertig mit eurem Garten, aber immer noch nicht ganz zufrieden?  Die Gartenmöbel sind nichts mehr? Der billige Grill steht windschief auf rostigen Beinen? Neue Pflanzen müssen her? Oder ihr wollt einfach mehr Privatsphäre?

Natürlich gibt es „Tag der offenen Gärten“, dort kann man sich Inspirationen holen – aber leider keine Fachberatung. Dafür gibt es Messen, ich war gerade erst auf einer und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht!

Gartenträume Bremen

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Es gab so viel zu sehen, ausprobieren, riechen, schmecken… Pflanzen wollte ich nicht mitnehmen, da wir uns ja nach einer anderen Wohnung umschauen, ich hatte ehrlich gesagt auch gar nicht viel Geld mit.

Aber gekauft habe ich dennoch 😉

Senf, Lakritz Toffee mit Chili und 4 Dip Kräutermischungen. Wenn es nach mir gegangen wäre … wäre das Auto (Kombi) in Tetrismanier voll und das Konto leer 😉 Besonders der Wirlpool hat es mir ja angetan, aber auch die eine oder andere Pflanze fand ich schick. Und die Pflanzkübel und Sitzmöbel…ach ja…

Aber ich habe ja auch schon die ersten Pflanzen ausgesäht… Die kommen alle in Töpfe und/oder Kübel ♥

Selbst mein holder Gatte war nach anfänglichen sträuben begeistert, wir wollen jetzt öfter mal auf Messen 😊.

Ich hoffe ich konnte euch inspirieren oder so; mein Oma hat mir beigebracht: mach das, was dir am meisten Spass macht als letztes, dann geht der Rest viel schneller ☺♥ Und man muß nicht unbedingt was kaufen, manchmal reicht die Inspiration!  7€ für eine Eintrittskarte pro Person ist ein schnäppchen! Wo wir gerade beim Thema sind; denkt an das Gewinnspiel auf Facebook!

 

In diesem Sinne, schaut bei den anderen auch noch rein! Ich beende  diese Bloggerparade und wünsche euch viel Glück!☺☺☺

 

Mit dabei sind diesmal:

06.03. – Sybille
07.03. – Robert
08.03. – Perdita
09.03. – Janine
10.03. – Tina
11.03. – Nicole
12.03. – Annette

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h 😉

nettie67

4fache Mutter und 3fache Oma. Glücklich Verheiratet. Blogger. Gewerbeschein vorhanden. Ich teste Produkte, schreibe Berichte für Firmen. Privat meistere ich mein Leben - und bin stolz darauf!

Was denkt ihr darüber?

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